Visum für die USA - Blog

Es können wieder Einwanderungsvisa und arbeitsplatzbasierte Greencards beantragt werden. Für einige Nichteinwanderungsvisa bestehen weiterhin Einschränkungen.


Eine Einreise in die USA ist bis auf wenige Ausnahmen coronabedingt weiterhin nicht möglich.


Eine Executive Order des neuen US-Präsidenten Joseph Biden vom 21.01.2021 hat u.a. „international travels“ zum Thema.


Reisende aus dem Schengenraum müssen bei Antritt der Reise einen negativen COVID-19-Test vorlegen. Der Test darf nicht länger als drei Tage vor Abflug zurückliegen.


Bei familienbasierten US-Greencards müssen „Petitioners“ für ihre ausländischen Familienangehörigen finanziell bürgen. In der Regel wird verlangt, dass ein sog. I-864-Formular (Affidavit of Support) zusammen mit den Steuerunterlagen vorgelegt wird.

 


US-Konsulatsbeamte müssen Visumsantragsteller nur noch für eine Ausnahmegenehmigung an die US-Behörde empfehlen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.


Der Antragsprozess für ein US-Einwanderungsvisum bzw. eine US-Greencard umfasst neben dem Einreichen der Petition und der Beantragung des US-Visums auch eine ärztliche Untersuchung (Medical Examination).


Beim DCF-Verfahren handelt es sich um ein beschleunigtes Verfahren, in dem ein außerhalb der USA lebender US-Staatsbürger bei der US-Regierung ein Einwanderungsvisum für seine unmittelbaren Verwandten beantragen kann.


Für ausländische Ehepartner von US-Amerikanern, die beim US-Militär oder bei der US-Regierung beschäftigt sind, gibt es Erleichterungen. Sie können die US-Staatsbürgerschaft beantragen, ohne jemals wirklich in den USA gelebt zu haben.


Grundsätzlich ist es verboten, als Nichteinwanderer in die USA zu reisen mit der Absicht, zu heiraten und dann dort zu bleiben. Eine Option zur Spontanhochzeit besteht dennoch. Vorsicht ist bei der Beantragung des "adjustment of status" geboten.