Visum für die USA - I-Visum

I-Visum - Pressevisum

I-Visum

Für Personen, die im Bereich Medien, Presse und Rundfunk tätig sind, z.B. Journalisten, Reporter, Redakteure und Personen mit vergleichbarer Beschäftigung, eignet sich das I-Visum, wenn sie in den USA ihrem Beruf nachgehen möchten. Um für ein ausländisches Medienunternehmen Ausrüstung oder Rechte zu erwerben, genügt in der Regel hingegen ein B-1 Visum.

Ein B-2 Visum ist zu beantragen, wenn ein Vertreter ausländischer Medien in den USA einen, auch bezahlten, Gastvortrag halten oder eine nicht länger als neun Tage andauernde Veranstaltung durchführen möchte. Allerdings dürfen innerhalb der letzten sechs Monate maximal für fünf Institutionen solche bezahlten Veranstaltungen durchgeführt worden sein.

Der US-Aufenthalt mit dem I-Visum ist grundsätzlich nicht befristet und möglich, solange der Antragsteller die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt. Auch muss dieser, anders als bei anderen Nichteinwanderungsvisa, nicht nachweisen, dass er seinen Wohnsitz im Ausland während des Aufenthalts in den USA beibehält.

Anforderungen an den Antragsteller des Pressevisums

Ausgestellt wird ein I-Visum nur für Personen, die im Bereich der Medien tätig sind und beruflich in die USA reisen möchten. Der Antragsteller muss bei einem nicht US-amerikanischen Medienunternehmen angestellt bzw. für ein solches (z.B. als freier Mitarbeiter) tätig sein.

Entsprechendes gilt für die Übernahme von Kosten im Zusammenhang mit der Produktion von (Dokumentar-)Filmen: Sie müssen überwiegend von Organisationen bzw. Unternehmen außerhalb der USA übernommen werden.

Der Antragsteller muss außerdem über einen Presseausweis verfügen. Bei Beantragung des I-Visums sollten neben dem Presseausweis ein entsprechender Arbeitsvertrag und ein aktuelles Schreiben zur konkreten Entsendung vorgelegt werden können.

Für selbständige Journalisten kommt ein I-Visum nur dann in Frage, wenn sie die folgenden Kriterien erfüllen. Sie müssen:

  • einen Berechtigungsnachweis durch eine journalistische Organisation besitzen
  • durch ein Medienunternehmen beauftragt sein
  • nur Informationen oder Nachrichten verbreiten, die nicht primär der kommerziellen Unterhaltung dienen.

Anforderungen an die geplante Tätigkeit

Zu beachten ist allerdings, dass ein I-Visum nur dann in Frage kommt, wenn die Tätigkeit, der in den USA nachgegangen werden soll, hauptsächlich der Information oder Bildung und nicht der Unterhaltung dient. Personen, die Videos oder Filme mit Unterhaltungscharakter drehen, werden explizit auf das O-Visum oder das P-Visum verwiesen, deren Voraussetzungen nicht so einfach zu erfüllen sind. 

Grundsätzlich kann auch ein E-Visum, H-Visum oder L-Visum in Betracht kommen, wenn die jeweiligen Voraussetzungen vorliegen. Zum Drehen eines Films oder Videos mit Unterhaltungscharakter kann allerdings auch dann kein B-1-in-lieu-of-H-1B-Visum beantragt werden, wenn die abstrakten Voraussetzungen vorliegen sollten.

Familienangehörige

Ehegatten und unverheiratete Kinder unter 21 Jahren können den Antragsteller begleiten. Ein I-Visum wird ihnen aber nur ausgestellt, wenn sie mit dem Antragsteller in den USA für längere Zeit leben möchten. Für kurzfristige Besuche müssen sie ein Besuchervisum (B-2) beantragen bzw. unter dem Visa Waiver Program einreisen.

Weder der Ehegatte noch die Kinder dürfen in den USA einer Arbeit nachgehen. Allerdings dürfen sie eine, auch höhere, Schule besuchen bzw. studieren, ohne hierfür ein F-Visum beantragen zu müssen.

Wir beraten Sie gerne bei Fragen zum USA-Visum

Melden Sie sich bitte jederzeit bei uns, wenn Sie einen Termin für ein Beratungsgespräch zum Thema Pressevisum oder allgemein zum USA-Arbeitsvisum mit einem unserer Experten vereinbaren möchten - entweder über unser Online-Terminbuchungssystem, per E-Mail (info@visum-usa.com) oder gerne auch telefonisch (069 - 76 75 77 80). Gerne sind wir Ihnen bei der Wahl des richtigen Visums sowie der Durchführung des notwendigen Antragsverfahren behilflich.

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