Der von Ex-Präsident Trump erlassene Vergabestopp für US-Nichteinwanderungsvisa wurde nicht verlängert. Allerdings erfolgt die Vergabe der meisten US-Visa nur in Verbindung mit einer National Interest Exception (NIE).


Nicht alle Coronatestverfahren werden von den US-Behörden für die Einreise in die USA anerkannt. In Frage kommen NAT-Tests und Antigentests.


Das US-Konsulat Frankfurt weist darauf hin, dass eine NIE nur noch erteilt werden könne, wenn die Reise notwendig für die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur sei.


Es können wieder Einwanderungsvisa und arbeitsplatzbasierte Greencards beantragt werden. Für einige Nichteinwanderungsvisa bestehen weiterhin Einschränkungen.


Eine Einreise in die USA ist bis auf wenige Ausnahmen coronabedingt weiterhin nicht möglich.


Eine Executive Order des neuen US-Präsidenten Joseph Biden vom 21.01.2021 hat u.a. „international travels“ zum Thema.


Reisende aus dem Schengenraum müssen bei Antritt der Reise einen negativen COVID-19-Test vorlegen. Der Test darf nicht länger als drei Tage vor Abflug zurückliegen.


Bei familienbasierten US-Greencards müssen „Petitioners“ für ihre ausländischen Familienangehörigen finanziell bürgen. In der Regel wird verlangt, dass ein sog. I-864-Formular (Affidavit of Support) zusammen mit den Steuerunterlagen vorgelegt wird.

 


US-Konsulatsbeamte müssen Visumsantragsteller nur noch für eine Ausnahmegenehmigung an die US-Behörde empfehlen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.


Der Antragsprozess für ein US-Einwanderungsvisum bzw. eine US-Greencard umfasst neben dem Einreichen der Petition und der Beantragung des US-Visums auch eine ärztliche Untersuchung (Medical Examination).