Brille runter! - Keine Brillen auf Fotos für US-Visa

Brille runter! Ab dem 1. November 2016 sind Brillen auf Fotos für US-Visa verboten

30.09.2016

Wer ein US-Visum beantragt, muss seit eh und je auch ein aktuelles Foto beifügen. Nach erfolgter Bewilligung wird das Visum dann samt Foto in den Reisepass des Antragstellers geklebt. Am 23.09.2016 veröffentlichte das US-Außenministerium nun eine neue Bestimmung: Die sogenannte No Eyeglasses Policy. Diese verbietet ab dem 1. November 2016 Brillen auf US-Visa-Fotos.

Brillen behindern elektronische Gesichtserkennung 

Das Ziel des Verbots ist eine Verbesserung von Gesichtserkennungstechnologien. Ausnahmen werden ab sofort nur selten gemacht, z.B. dann, wenn das Tragen einer Brille notwendig ist, um die Augen nach einer Operation zu schützen und man ein entsprechendes Attest vorlegt.

Vom 1. – 30. November 2016 werden Konsularbeamte auf das Verbot hinweisen, aber weiterhin Passfotos mit Brillen akzeptieren. Ab dem 1. Dezember 2016 werden US-Konsularbeamte Passfotos mit Brillen nicht mehr annehmen, es sei denn ein entsprechendes Schreiben eines Arztes liegt vor. 

Egal ob mit oder ohne Brille: Gerne sind wir Ihnen bei der erfolgreichen Beantragung Ihres US-Visums behilflich. Gerne können Sie uns Ihr Anliegen hier schildern.

U.S Attorney Kari Foss-Persson

Kari Foss-Persson

Kari Foss-Persson ist U.S. Attorney at Law (MN, USA) und Leiterin des US-Desks bei WINHELLER. Sie verfügt über mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung im US-Einwanderungsrecht, Gesellschaftsrecht und Arbeitsrecht. Ihre Expertise deckt das gesamte Spektrum an US-Visa-Kategorien ab, mit einem besonderen Fokus auf die Begleitung internationaler Unternehmen beim Markteintritt oder bei der Expansion in die USA.

>> zum Profil
>> Kontakt aufnehmen

Kontakt

Kontakt

Kontakt
captcha
Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.

Aktuelle Blogbeiträge:

Das U.S. Department of State hat am 14.01.2026 angekündigt, die Erteilung von Einwanderungsvisa für Staatsangehörige aus 75 Ländern vorübergehend zu pausieren.


Die US-Regierung hat ihre Visumspraxis für internationale Sportgroßveranstaltungen wie die FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2026 angepasst.


Im Fall Adeyemi stellt sich die Frage, ob unerlaubter Waffenbesitz als ein moralisch verwerfliches Vergehen gilt und ihm die Einreise in die USA dadurch verweigert werden könnte.